Schüler berichten
Liebe Eltern,
wir haben in der letzten Woche im Religionsunterricht den
Kuchenverkauf zugunsten der Straßenkinder in Brasilien
durchgeführt. Am Montag und Dienstag hatten die Kinder der
Klassen 3a und 3b Plakate gestaltet und aufgehängt und durch ein
kleines Theaterstück auf unsere Aktion aufmerksam gemacht.
Am Mittwoch und Donnerstag wurde unter reißendem Absatz der
Kuchen und Saft verkauft. Insgesamt ist die
unglaubliche Summe von
rund 290 Euro
gesammelt worden. Alle Kinder haben in unterschiedlichen Aufgaben tollen Einsatz gezeigt und auch viel Freude an der Aktion gehabt.
Vorgestern haben die Klassensprecher der 3a und 3b stellvertretend
für alle fleißigen Helfer den Erlös des Kuchenverkaufs auf das Konto
von Pater Beda eingezahlt und ihm eine begleitende Email geschickt.
Da Pater Beda momentan in Brasilien ist, erhielten wir eine Email
von einem Vertreter des Aktionskreises Pater Beda. Er bedankt sich
sehr herzlich für den Betrag,
„der sich sehen lassen kann!”
und erläutert, dass das Geld ein Hilfsprojekt für Mädchen und Frauen
in Brasilien unterstützen wird. Die Mädchen werden über die Herkunft des Geldes informiert werden.
Auch ich möchte Ihnen ein herzliches
DANKESCHÖN
sagen. Ohne Ihre unglaublich zahlreiche Unterstützung wäre
das alles sicher nicht möglich gewesen.
M. Schwering
(Religionslehrerin der 3. Klassen)
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Unser Besuch bei den Grafschafter Nachrichten
Am Montag, 20.2.06 besuchten wir um 10.15 Uhr die GN. Wir setzten uns ins Forum. Dort erzählte uns Frau Nykamp sehr viel über die GN.
In einem Film sahen wir, wie die Zeitung entsteht. Die Menschen machen die Zeitung für die Menschen, damit die informiert werden, was in der Grafschaft und in der Welt passiert ist. Der Fotograf der GN macht die Fotos mit einer Digitalkamera. 15 Redakteure sorgen dafür, dass das Wichtigste des Tages in der Zeitung steht. Seit 1980 gibt es die GN hier im Coesfelder Hof. Bis 1974 wurde die Zeitung mit beweglichen Lettern gedruckt. Heute wird der Text am PC geschrieben. Seit 1997 gehören die GN zur Nordwest-Zeitung. Es gibt über 86.000 Leser in der Grafschaft Bentheim. Sechs Tage in der Woche werden täglich 26.000 GN gedruckt. Für jeden Monat werden 180 Tonnen Papier verbraucht, das bedeutet 12 Meter Papier pro Sekunde. Für den Druck einer Zeitung braucht man 4 große Rollen mit verschiedenen Farben: schwarz, blau, gelb und rot.
Das Zeitungspapier besteht zu 95% aus Altpapier.
Der Druck unserer GN beginnt um 0.00 Uhr und dauert ungefähr 1½ Stunden. Zwischen 2.00 Uhr und 2.30 Uhr werden die Zeitungspakete mit dem Taxi an verschiedene Orte in der Grafschaft transportiert und dort von den Austeilern abgeholt. 250 Frauen und Männe verteilen täglich die GN. Leider werden manchmal Zeitungen und Zeitungspakete gestohlen und irgendwo hingeworfen.
Im Gebäude der Grafschafter Nachrichten arbeiten ungefähr 130 Menschen. Alle haben verschiedene Schulabschlüsse. Im Moment sind es viele Gymnasiasten. Bei den GN wird nicht nur die GN gedruckt, sondern täglich auch die Lingener Tagespost und die Ostfriesischen Nachrichten.
Wöchentlich einmal werden das Grafschafter Wochenblatt, den Rheiner Anzeiger und den Lengericher Anzeiger gedruckt. Über Tag werden Rätselzeitungen gedruckt.
Als Frau Nykamp uns das alles gezeigt und erzählt hatte, sind wir um 12.15 Uhr mit dem Bus zur Schule zurückgefahren.
Jetzt wissen wir ein bisschen mehr über die GN
In diesem Schuljahr hat es zum ersten Mal eine Leseregatta gegeben.
Daran haben alle 3. Klassen teilgenommen. Aus jeder Klasse wurden die 3 besten Leser ausgewählt.
Die mussten dann in einem Wettstreit gegeneinander antreten. Der Sieger wurde zum Lesewettbewerb
aller Nordhorner Grundschulen in die Euregio-Bücherei geschickt.
Dort wurde dann der bester Nordhorner Leser ermittelt.
Ich, Mara, Klasse 3a, bin als Vertreterin der Blankeschule mit meiner Klassenlehrerin Frau Eismann zum Wettbewerb in die
Euregio-Bücherei gefahren. Dort habe ich den 5.Platz von 14 errungen.
Es war ein spannender Wettkampf. Ich bin froh, dass ich es so weit geschafft habe.
In der Schule überreichte mir Frau Roloff, unsere Rektorin, ein Buch als Anerkennung für meine Leistung.
Das Theater Jaro
erzählte und spielte die Geschichte von Tobias, dem Briefkasten, der ich immer einsamer fühlt,
weil kaum noch jemand Briefe schreibt.
Wenn da nicht Oma Becker und die kleine Pauline wären….
Immer wenn Oma Becker ihre Wohnung verlässt, um Briefe zum Postkasten zu bringen, feiern die beiden Mäuse in ihrer Wohnung ein Fest. Sie machen sich über den Käse her und verputzen in. Darüber ärgert sich Oma Becker immer wieder so sehr, dass sie beschließt, die Mäuse zu fangen und aus der Wohnung zu werfen. Das gelingt ihr auch. weil die Mäuse aber nicht auf der Straße wohnen wollen, verkriechen sie sich in den Briefkasten.
Auf der Straße spielt Pauline allein mit ihrem Springseil. Niemand hat Zeit mit ihr zu spielen. Vom Briefkasten Tobias erfährt sie, dass der Postbote ihn bald nicht mehr braucht und ihn abbauen will. Es werden viel zu wenige Briefe geschrieben, weil die Menschen keine Zeit mehr haben. Einmal in seinem Leben möchte er tanzen. Pauline überlegt nicht lange und findet eine Lösung, die auch den Mäusen gut gefällt.
Das Märchen vom Aschenputtel ![]()
Rechtzeitig zum Karneval 2004 hat Doris Becker mit ihrer 3b Grimms Märchen vom Aschenputtel so bearbeitet, dass ihre Mädchen und Jungen ihr Stück den Kindern unserer Schule zeigen konnten.
Toll herausgeputzt in ihren Karnevalskostümen sitzen die Schülerinnen und Schüler unserer Schule in der Aula und warten auf den Anfang des Märchens.
Zuerst wird eine kurze Einführung erzählt. Jeder weiß nun um die beklagenswerten Umstände, die dazu führten, dass Aschenputtel ihrer Stiefmutter zu Diensten sein musste.
Da sieht man auch schon die “feine” Familie. Sie ist im Begriff, zum Fest des Königs zu gehen. Dort soll gegessen getrunken und getanzt werden. Wie jeder weiß, sucht der Königssohn eine Frau. Aschenputtel darf nicht mitgehen, es muss Erbsen aus der Asche sammeln.
Weil ihr aber die Täubchen helfen und sie sich ein tolles Kleid vom Baum schütteln kann, eilt sie doch noch zum Fest.
Der Königssohn findet sie so begehrenswert, dass er sie heiraten möchte. Aber Aschenputtel verschwindet heimlich. Auf ihrer Flucht verliert sie einen Schuh. Der Prinz ist traurig.
Er findet aber Aschenputtels Schuh. Frohen Mutes reist er durch sein Land und sucht den passenden Fuß zum Schuh.
Endlich hat er seine Angebetete gefunden! Sehr bald wird geheiratet und ein großes Fest gefeiert. Und wie immer im Märchen: Am Ende sind alle froh und glücklich. Nur die Bösen nicht. Sie bekommen ihre Strafe.
Welche??? Lest nach bei den Gebrüder Grimm!!



